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Laudenbach (AfD): Energiefrage wird zur Existenzfrage

Als „weiterhin schwierig“ bezeichnet die IHK Erfurt die Finanzsituation eines großen Teils ihrer Mitglieder. So jedenfalls ist es einer Presseinformation der Kammer zu entnehmen.
Vor allem im Transportgewerbe sowie in den Bereichen Handel und Gastronomie hätten die Unternehmen mit großen Problemen zu kämpfen, teils noch immer aufgrund der Coronamaßnahmen der letzten Jahre, zunehmend aber auch wegen der stark gestiegenen Preise bei Energie, Ersatzteilen etc., denen oftmals langfristige Kundenverträge zu niedrigen Preisen gegenüberstehen.
„Die Frage der Energieversorgung, bzw. der Energiepreise wird auch für Thüringen immer mehr zu einer existenziellen Frage!“ so Dieter Laudenbach, AfD- Landtagsabgeordneter aus Gera und Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses. „Dabei war der Ukrainekrieg nur der Funken, der das kontinuierlich von der deutschen Politik gefüllte Pulverfass nun zur Explosion gebracht hat. Jahrelang haben die Verantwortlichen in Berlin, wie natürlich überhaupt im Westen, alles dafür getan, um Russlands Einfluss in Europa zurückzudrängen, gleichzeitig aber genau dieses Russland zum Hauptenergielieferanten gemacht. Das konnte nur im Desaster enden, wenn nicht jetzt, dann später, zumal ohnehin die Energiekosten in Deutschland durch die misslungene Energiewende bereits außer Kontrolle geraten waren.“
Laudenbach hält es, wie auch viele Wirtschaftsexperten und Unternehmer, nicht mehr für ausgeschlossen, dass in Thüringen ganze Wirtschaftsbereiche zusammenbrechen und zieht den Vergleich mit 1990- 1994, sollte die Entwicklung noch einige Monate so weitergehen. Auch verweist er darauf, dass ein weiterer Corona- Lockdown im kommenden Winter, mit dem manche Politiker gedanklich bekanntermaßen bereits spielen, nicht einmal in Betracht gezogen werden sollte, will man das Schlimmste noch verhindern.