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Laudenbach (AfD): OB Vonarbs Überforderung im Amt wird für die Stadt zunehmend zur Gefahr

Am vergangenen Mittwoch hatte Oberbürgermeister Julian Vonarb den bekannten Geraer Unternehmer Peter Schmidt zu einem rund einstündigen, öffentlichen Dialog zum Thema „Corona Spaziergänge“ geladen. Es ist wohl nicht falsch, Peter Schmidt als einen bekennenden Befürworter dieser Form des öffentlichen Protestes in Gera zu bezeichnen, und in dem Gespräch bekannte er sich auch zu dieser Einstellung. Souverän und aufrichtig vertrat Peter Schmidt seine Ansichten zum Thema Impfpflicht sowie zu anderen, bedenklichen Entwicklungen im Land und rief alle Seiten dazu auf, die Situation nicht weiter eskalieren zu lassen.

Was hingegen unseren Oberbürgermeister betrifft, kann von Souveränität keine Rede sein. Während andere Bürgermeister und Landräte zumindest versuchen, der ihrem Amt abverlangten Überparteilichkeit gerecht zu werden und zugleich ihren Teil dazu beizutragen, die momentane Situation zu beruhigen, zog sich ein sichtlich nervöser Vonarb in seine Festung aus Gesetzen und Vorschriften zurück und nahm zugleich deutlich Partei gegen die Spaziergänger und für die Gegendemonstranten, die sich ebenfalls regelmäßig vor dem Museum zusammenfinden. Und als er keinen anderen Weg mehr wusste, setzte er die tausenden von „Spaziergängern“ quasi mit „Rechtsextremisten“ gleich. Zugleich bezichtigte er- sinngemäß- eine Partei, die „in Thüringen große Erfolge erzielt hat“, die Demokratie abschaffen zu wollen. Ohne Frage war die AfD damit gemeint.
„Es lohnt sich kaum mehr, auf den Unsinn näher einzugehen, den unser OB in regelmäßigen Abständen von sich gibt…,“ äußert sich der AfD- Stadtrat und Landtagsabgeordnete Dieter Laudenbach zu den Behauptungen. „…denn jeder weiß inzwischen, dass Julian Vonarb mit seinem Amt schlicht überfordert ist, und zwar auf wirklich allen Ebenen. War allerdings bisher „lediglich“ Dauerstillstand in der Stadt das Ergebnis seiner Hilflosigkeit, so heizt er nun mit seinen Äußerungen die angespannte Lage auch noch weiter an. Da wäre es dann doch wirklich besser, er würde wieder das tun, worin seine einzige Stärke zu liegen scheint und was er die letzten dreieinhalb Jahre praktiziert hat, nämlich nichts!“